Ausgabeautomaten für kontrollierte Materialausgabe
Verbrauchsmaterial, Werkzeug und Schutzausrüstung stehen dort bereit, wo gearbeitet wird. Entnommen wird nach Anmeldung, nachgefüllt wird, bevor ein Fach leer ist.
MRO-Kosten senken
Der Automat wirkt auf den Verbrauch. Die Bestellvorgänge entfallen erst, wenn wir die Versorgung übernehmen. Was davon bei Ihnen zusammenkommt, rechnen Sie im Konfigurator.
Der Aufwand steckt nicht im Material, sondern im Prozess
Bei Verbrauchsmaterial und MRO-Bedarf kostet der Bestellvorgang regelmäßig mehr als die Ware selbst: anfragen, freigeben, bestellen, prüfen, buchen, verteilen. Der BME beziffert einen Bestellvorgang im Durchschnitt mit 121,75 Euro – unabhängig davon, ob eine Palette Stahl oder eine Packung Handschuhe bestellt wird.
Wichtig zur Einordnung: Diese Zahlen stammen aus einem Industriekundenprojekt des E/D/E und beziehen sich auf die gesamte Prozesskette – von der Bedarfsmeldung bis zur Buchung. Der Ausgabeautomat ist darin ein Baustein, nicht die ganze Ersparnis. Was der Automat allein beiträgt, ist vor allem der geringere Verbrauch; die Bestellvorgänge entfallen durch das Versorgungskonzept dahinter.
Warum Sie damit echten Mehrwert schaffen
Genau an diesen Prozesskosten setzt der Automat an. Er ersetzt nicht das Lager, sondern ist der Anlaufpunkt für den alltäglichen Bedarf, aufgestellt dort, wo viel gearbeitet wird. Das entlastet das Magazin, verkürzt Laufwege und hält die Versorgung aufrecht: bei Unterbesetzung, im Schichtbetrieb und dann, wenn Personal knapp ist.
Rund um die Uhr offen
Auch in Rand-, Nacht- und Wochenendschichten. Niemand muss auf die Frühschicht warten, um an einen Bohrer zu kommen.
Kontrollierte Entnahme
Ausgegeben wird erst nach Anmeldung per Ausweis, PIN oder Barcode. Allein das verändert den Umgang mit Verbrauchsmaterial spürbar.
Verbrauch wird sichtbar
Jede Entnahme lässt sich Person, Kostenstelle oder Auftrag zuordnen. Diskussionen über Verbräuche lassen sich so datengestützt vermeiden.
Nachschub ohne Bestellung
Wir sehen die Bestände und liefern nach, bevor ein Fach leer ist. Ihre Bestellvorgänge für diese Artikel entfallen.
Ständig gebraucht, selten gezählt
Ein Automat lohnt sich nicht für jeden Artikel. Sinnvoll ist er dort, wo viele Menschen häufig kleine Mengen entnehmen – und wo der Weg oder der unkontrollierte Verbrauch mehr kostet als das Material selbst.
- Bohrer, Fräser und Wendeschneidplatten
- Handschuhe, Schutzbrillen, Gehörschutz
- Befestigungs- und Normteile
- Schleif-, Trenn- und Schweißzubehör
- Sprays, Reiniger und Hilfsstoffe
- Messmittel und Werkzeuge zur Leihe
Ausgabeautomat oder Konsignationslager?
Beide bringen das Material dorthin, wo gearbeitet wird – aber sie lösen unterschiedliche Probleme. Sechs Kriterien zeigen, welches Modell auf welche Anforderung antwortet.
Das Konsignationslager trägt Breite und Volumen – alles, was Platz braucht oder in vielen Varianten vorliegt. Der Automat übernimmt die Artikel, bei denen Kontrolle zählt: Schutzausrüstung, Zerspanungswerkzeug, Messmittel. Und ein Automat, der aus einem Konsignationsbestand befüllt wird, vereint beides. Welcher Artikel wohin gehört, beantwortet eine Prozessanalyse – raten lässt sich das am Schreibtisch nicht.
Durchgängiges Materialmanagement von der Ausgabe bis zur Rücknahme
Nicht jeder Artikel wird verbraucht. Werkzeuge und Messmittel werden zurückgegeben, Prüfmittel unterliegen festen Intervallen und Altteile, Gebinde oder kontaminierte Materialien müssen kontrolliert zurückgenommen werden.
Dafür stehen verschiedene, miteinander kombinierbare Systeme zur Verfügung. Einzeln eingesetzt oder gemeinsam mit dem Ausgabeautomaten entsteht ein modularer Systemverbund, der Ausgabe, Leihe, Rücknahme und Bestandsführung durchgängig abbildet.
Kombinierbare Systeme
- Leihsysteme mit Rückgabe auf denselben Lagerplatz
- Prüfmittelverwaltung mit Intervallüberwachung und Sperrung
- Rücknahmesysteme für Altteile, Gebinde und kontaminierte Materialien
- Schließfachsysteme für Koffer und große Betriebsmittel
- Schubladen- und Schranksysteme für organisierte Bestände
- Wiegezellen für automatische Bestandsüberwachung
Von der Planung zur Zeit- und Kostenersparnis
Der Automat ist der sichtbare Teil. Der größere Teil der Arbeit steckt davor und danach: das richtige Sortiment und eine Versorgung, die im Alltag trägt.
Bedarf aufnehmen
Welche Artikel, welche Mengen, wie viele Personen, welche Schichten – und wo im Betrieb der Bedarf tatsächlich entsteht.
Automat auslegen
Fachgrößen, Modulzahl und Anmeldeverfahren werden auf Ihr Sortiment gerechnet. Reserve für Wachstum wird eingeplant.
Aufstellen und anbinden
Stellplatz, Strom, Netzanbindung, Artikelstammdaten und eine kurze Einweisung der Belegschaft.
Versorgung übernehmen
Wir überwachen die Bestände, liefern nach und räumen ein. Verbräuche werten wir gemeinsam mit Ihnen aus.
Der Automat ist ein Baustein unserer digitalen Infrastruktur
Ein Ausgabeautomat entfaltet seinen Nutzen dort am stärksten, wo Bestellung, Materialfluss und Abrechnung ineinandergreifen. Deshalb steht er bei uns nicht allein, sondern in einer durchgängigen Kette vom Einkauf bis in die Buchhaltung.
Einkauf und Finanzen bauen wir dabei nicht im Alleingang um. Als Mitglied der E/D/E holen wir deren Beratung und Werkzeuge dazu – von der Prozessanalyse bis zu den Systemen für Beschaffung und Abrechnung.
Einkauf
Bausteine für Ihren optimierten Einkauf
- Webshop und Multishop-Anbindung
- Materialgruppenverwaltung
- Schnittstellen zu ERP-Systemen
- Individuelle Bestellworkflows
- Freigabeprozesse
- Budgetverwaltung
- Kostenstellenverwaltung für Sachkonten
Intralogistik
Komponenten für Ihren Materialfluss mit digitaler Steuerung
- Klappen-Automaten
- Schubladen-Automaten
- Rondell-Automaten
- RFID-gestützte Bestandskontrolle mit Bestellauslösung
- Automaten-Befüllservice
- Bestandsmanagement per Scanner
- Empfangsstation für Lieferungen rund um die Uhr
Finanzen
Bausteine für Ihre prozessoptimierte Finanzverwaltung
- Budgetplanung
- Reporting
- Gutschriftverfahren
- Digitale Buchhaltung für mehr Transparenz
- Controlling
- Finanzierungsangebote
Ihren Automaten in acht Schritten zusammenstellen
Sie beantworten, was in Ihrem Betrieb gebraucht wird – der Konfigurator baut daraus eine Modellempfehlung mit Fachaufteilung, skizziert auf Wunsch den Stellplatz samt Laufwegen und zeigt, welche Größenordnung an Einsparung realistisch ist. Ohne Registrierung, unverbindlich und bewusst ohne Preisangabe.
Sie müssen den Automaten nicht kaufen
Wir sind Ihr Versorgungspartner und arbeiten mit ausgewählten Automatenherstellern zusammen. Daraus entsteht ein Versorgungskonzept, das auf Ihren Betrieb zugeschnitten ist – damit die Arbeit störungsfrei läuft und die Kosten unter Kontrolle bleiben.
Kauf
Einmalige Investition, die Anlage gehört Ihnen. Volle Verfügungsgewalt, keine laufende Rate – dafür bindet sie Kapital.
Leasing
Feste monatliche Rate, die Anlage bleibt im Eigentum des Leasinggebers. Schont die Liquidität und belastet die Bilanz nicht.
Mietkauf
Ratenzahlung mit Eigentumsübergang am Ende. Für Betriebe, die die Anlage langfristig im Haus behalten und aktivieren wollen.
Bereitstellung durch Kuhlmann
Wir stellen die Anlage, Sie beziehen die Ware über uns. Keine Investition, keine Rate – die Anlage refinanziert sich über die Versorgung.
Weniger Verbrauch, kürzere Wege, klare Zahlen
Häufige Fragen zu Ausgabeautomaten
Was kostet ein Ausgabeautomat?
Müssen wir den Automaten kaufen?
Wer füllt den Automaten?
Welche Artikel eignen sich?
Was ist mit vorhandenen Werksausweisen?
Brauchen wir eine Betriebsvereinbarung?
Was passiert bei Stromausfall oder Störung?
Ausgabeautomat für Ihren Betrieb prüfen
Am schnellsten geht es mit dem Konfigurator: acht Schritte, danach haben wir eine belastbare Vorstellung von Sortiment, Größe und Standort. Lieber direkt sprechen? Dann schreiben Sie uns, welche Artikel Ihnen im Alltag Arbeit machen.