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Material rund um die Uhr

Ausgabeautomaten für kontrollierte Materialausgabe

Verbrauchsmaterial, Werkzeug und Schutzausrüstung stehen dort bereit, wo gearbeitet wird. Entnommen wird nach Anmeldung, nachgefüllt wird, bevor ein Fach leer ist.

MRO-Kosten senken

121,75 €kostet ein Bestellvorgang im Durchschnitt – unabhängig davon, was bestellt wird. Quelle: BME-Benchmark 2025
20 %weniger Verbrauch durch kontrollierte Ausgabe. Wir rechnen mit dem niedrigsten Wert, den der Markt nennt

Der Automat wirkt auf den Verbrauch. Die Bestellvorgänge entfallen erst, wenn wir die Versorgung übernehmen. Was davon bei Ihnen zusammenkommt, rechnen Sie im Konfigurator.

Wo die Kosten entstehen

Der Aufwand steckt nicht im Material, sondern im Prozess

Bei Verbrauchsmaterial und MRO-Bedarf kostet der Bestellvorgang regelmäßig mehr als die Ware selbst: anfragen, freigeben, bestellen, prüfen, buchen, verteilen. Der BME beziffert einen Bestellvorgang im Durchschnitt mit 121,75 Euro – unabhängig davon, ob eine Palette Stahl oder eine Packung Handschuhe bestellt wird.

Aufwand klassischer Wertschöpfungsprozess85,28 €pro Vorgang
Aufwand optimierter Wertschöpfungsprozess18,30 €pro Vorgang
Ersparnis pro Bestellung66,98 €bei 161 Minuten weniger Bearbeitungszeit

Wichtig zur Einordnung: Diese Zahlen stammen aus einem Industriekundenprojekt des E/D/E und beziehen sich auf die gesamte Prozesskette – von der Bedarfsmeldung bis zur Buchung. Der Ausgabeautomat ist darin ein Baustein, nicht die ganze Ersparnis. Was der Automat allein beiträgt, ist vor allem der geringere Verbrauch; die Bestellvorgänge entfallen durch das Versorgungskonzept dahinter.

Wie kommt man an solche Zahlen? Mit einer Prozessanalyse: Ist-Prozesse aufnehmen, Schwachstellen sichtbar machen, Einsparpotenziale beziffern. Das machen wir gemeinsam mit unserem Partner E/D/E.
Prozessanalyse ansehen
Was der Automat daran ändert

Warum Sie damit echten Mehrwert schaffen

Genau an diesen Prozesskosten setzt der Automat an. Er ersetzt nicht das Lager, sondern ist der Anlaufpunkt für den alltäglichen Bedarf, aufgestellt dort, wo viel gearbeitet wird. Das entlastet das Magazin, verkürzt Laufwege und hält die Versorgung aufrecht: bei Unterbesetzung, im Schichtbetrieb und dann, wenn Personal knapp ist.

01

Rund um die Uhr offen

Auch in Rand-, Nacht- und Wochenendschichten. Niemand muss auf die Frühschicht warten, um an einen Bohrer zu kommen.

02

Kontrollierte Entnahme

Ausgegeben wird erst nach Anmeldung per Ausweis, PIN oder Barcode. Allein das verändert den Umgang mit Verbrauchsmaterial spürbar.

03

Verbrauch wird sichtbar

Jede Entnahme lässt sich Person, Kostenstelle oder Auftrag zuordnen. Diskussionen über Verbräuche lassen sich so datengestützt vermeiden.

04

Nachschub ohne Bestellung

Wir sehen die Bestände und liefern nach, bevor ein Fach leer ist. Ihre Bestellvorgänge für diese Artikel entfallen.

Die Frage, die sich jeder stellt

Ausgabeautomat oder Konsignationslager?

Beide bringen das Material dorthin, wo gearbeitet wird – aber sie lösen unterschiedliche Probleme. Sechs Kriterien zeigen, welches Modell auf welche Anforderung antwortet.

Kriterium
Ausgabeautomat
Konsignationslager
Entnahme personenscharf nachweisen
Ausgabeautomat:je Person, Kostenstelle und Auftrag
Konsignationslager:Bestand ist nicht personenbezogen
Unkontrollierten Verbrauch begrenzen
Ausgabeautomat:Ausgabe erst nach Anmeldung
Konsignationslager:freier Zugriff auf den Bestand
Großer, wechselnder Nutzerkreis
Ausgabeautomat:beliebig viele Ausweise oder PIN
Konsignationslager:auf feste Teams zugeschnitten
Sperrige oder schwere Artikel
Ausgabeautomat:Fachöffnung 103 bzw. 235 mm
Konsignationslager:keine Maß- oder Gewichtsgrenze
Breites Sortiment abdecken
Ausgabeautomat:bis 240 Fächer im Verbund
Konsignationslager:Sortimentsbreite frei wählbar
Gebundenes Kapital senken
Ausgabeautomat:nur mit Konsignationsbefüllung
Konsignationslager:Abrechnung erst nach Verbrauch
deckt das abunter Bedingungendeckt das nicht ab
Und meistens ist die Antwort: beides.

Das Konsignationslager trägt Breite und Volumen – alles, was Platz braucht oder in vielen Varianten vorliegt. Der Automat übernimmt die Artikel, bei denen Kontrolle zählt: Schutzausrüstung, Zerspanungswerkzeug, Messmittel. Und ein Automat, der aus einem Konsignationsbestand befüllt wird, vereint beides. Welcher Artikel wohin gehört, beantwortet eine Prozessanalyse – raten lässt sich das am Schreibtisch nicht.

Mehr als nur ein Ausgabesystem

Durchgängiges Materialmanagement von der Ausgabe bis zur Rücknahme

Nicht jeder Artikel wird verbraucht. Werkzeuge und Messmittel werden zurückgegeben, Prüfmittel unterliegen festen Intervallen und Altteile, Gebinde oder kontaminierte Materialien müssen kontrolliert zurückgenommen werden.

Dafür stehen verschiedene, miteinander kombinierbare Systeme zur Verfügung. Einzeln eingesetzt oder gemeinsam mit dem Ausgabeautomaten entsteht ein modularer Systemverbund, der Ausgabe, Leihe, Rücknahme und Bestandsführung durchgängig abbildet.

Kombinierbare Systeme

  • Leihsysteme mit Rückgabe auf denselben Lagerplatz
  • Prüfmittelverwaltung mit Intervallüberwachung und Sperrung
  • Rücknahmesysteme für Altteile, Gebinde und kontaminierte Materialien
  • Schließfachsysteme für Koffer und große Betriebsmittel
  • Schubladen- und Schranksysteme für organisierte Bestände
  • Wiegezellen für automatische Bestandsüberwachung
Wie die Einführung abläuft

Von der Planung zur Zeit- und Kostenersparnis

Der Automat ist der sichtbare Teil. Der größere Teil der Arbeit steckt davor und danach: das richtige Sortiment und eine Versorgung, die im Alltag trägt.

1

Bedarf aufnehmen

Welche Artikel, welche Mengen, wie viele Personen, welche Schichten – und wo im Betrieb der Bedarf tatsächlich entsteht.

2

Automat auslegen

Fachgrößen, Modulzahl und Anmeldeverfahren werden auf Ihr Sortiment gerechnet. Reserve für Wachstum wird eingeplant.

3

Aufstellen und anbinden

Stellplatz, Strom, Netzanbindung, Artikelstammdaten und eine kurze Einweisung der Belegschaft.

4

Versorgung übernehmen

Wir überwachen die Bestände, liefern nach und räumen ein. Verbräuche werten wir gemeinsam mit Ihnen aus.

Das größere Bild

Der Automat ist ein Baustein unserer digitalen Infrastruktur

Ein Ausgabeautomat entfaltet seinen Nutzen dort am stärksten, wo Bestellung, Materialfluss und Abrechnung ineinandergreifen. Deshalb steht er bei uns nicht allein, sondern in einer durchgängigen Kette vom Einkauf bis in die Buchhaltung.

Einkauf und Finanzen bauen wir dabei nicht im Alleingang um. Als Mitglied der E/D/E holen wir deren Beratung und Werkzeuge dazu – von der Prozessanalyse bis zu den Systemen für Beschaffung und Abrechnung.

Einkauf

Bausteine für Ihren optimierten Einkauf

  • Webshop und Multishop-Anbindung
  • Materialgruppenverwaltung
  • Schnittstellen zu ERP-Systemen
  • Individuelle Bestellworkflows
  • Freigabeprozesse
  • Budgetverwaltung
  • Kostenstellenverwaltung für Sachkonten

Intralogistik

Komponenten für Ihren Materialfluss mit digitaler Steuerung

  • Klappen-Automaten
  • Schubladen-Automaten
  • Rondell-Automaten
  • RFID-gestützte Bestandskontrolle mit Bestellauslösung
  • Automaten-Befüllservice
  • Bestandsmanagement per Scanner
  • Empfangsstation für Lieferungen rund um die Uhr

Finanzen

Bausteine für Ihre prozessoptimierte Finanzverwaltung

  • Budgetplanung
  • Reporting
  • Gutschriftverfahren
  • Digitale Buchhaltung für mehr Transparenz
  • Controlling
  • Finanzierungsangebote
Unsere digitale Infrastruktur Gemeinsam mit unserem Partner E/D/E analysieren wir die ganze Prozesskette – vom Bestellvorgang bis zur Buchung. Der Automat ist darin ein Baustein.
Prozesskette ansehen
Selbst ausprobieren · erste Einschätzung

Ihren Automaten in acht Schritten zusammenstellen

Sie beantworten, was in Ihrem Betrieb gebraucht wird – der Konfigurator baut daraus eine Modellempfehlung mit Fachaufteilung, skizziert auf Wunsch den Stellplatz samt Laufwegen und zeigt, welche Größenordnung an Einsparung realistisch ist. Ohne Registrierung, unverbindlich und bewusst ohne Preisangabe.

Ihre Optionen

Sie müssen den Automaten nicht kaufen

Wir sind Ihr Versorgungspartner und arbeiten mit ausgewählten Automatenherstellern zusammen. Daraus entsteht ein Versorgungskonzept, das auf Ihren Betrieb zugeschnitten ist – damit die Arbeit störungsfrei läuft und die Kosten unter Kontrolle bleiben.

Kauf

Einmalige Investition, die Anlage gehört Ihnen. Volle Verfügungsgewalt, keine laufende Rate – dafür bindet sie Kapital.

Leasing

Feste monatliche Rate, die Anlage bleibt im Eigentum des Leasinggebers. Schont die Liquidität und belastet die Bilanz nicht.

Mietkauf

Ratenzahlung mit Eigentumsübergang am Ende. Für Betriebe, die die Anlage langfristig im Haus behalten und aktivieren wollen.

Bereitstellung durch Kuhlmann

Wir stellen die Anlage, Sie beziehen die Ware über uns. Keine Investition, keine Rate – die Anlage refinanziert sich über die Versorgung.

Ergebnis

Weniger Verbrauch, kürzere Wege, klare Zahlen

rund um die Uhr verfügbar
kontrollierte Entnahme
Verbrauch je Kostenstelle
kürzere Wege
keine Einzelbestellungen
weniger gebundenes Kapital
FAQ

Häufige Fragen zu Ausgabeautomaten

Was kostet ein Ausgabeautomat?
Das hängt an Modulzahl, Fachaufteilung, Zubehör und Inbetriebnahme – eine Pauschale wäre unseriös. Deshalb nennt auch der Konfigurator bewusst keine Preise. Sie erhalten den Preis mit dem Angebot, nachdem wir den Bedarf gemeinsam durchgegangen sind.
Müssen wir den Automaten kaufen?
Nein. Neben dem Kauf gibt es Leasing, Mietkauf und die Bereitstellung durch Kuhlmann. Bei der Bereitstellung investieren Sie nichts; die Anlage refinanziert sich über die Materialversorgung.
Wer füllt den Automaten?
In der Regel wir. Wir überwachen die Bestände, liefern nach und räumen ein – damit entfällt bei Ihnen der komplette Bestellprozess für diese Artikel. Sie können auch selbst befüllen; dann bleiben Disposition und Bestellung allerdings im Haus.
Welche Artikel eignen sich?
Verbrauchsartikel, die viele Menschen häufig in kleinen Mengen holen: Zerspanungswerkzeug, Schutzausrüstung, Befestigungsteile, Schleifmittel, Hilfsstoffe. Sperrige Artikel und Sonderbedarfe bleiben besser im Lager. Ein Automat deckt typisch 40 bis 70 Prozent des C-Teile-Sortiments ab.
Was ist mit vorhandenen Werksausweisen?
Vorhandene RFID-Ausweise lassen sich in der Regel weiternutzen. Alternativ genügt ein persönlicher PIN am Touchscreen, oder es wird ein Barcode gescannt. Welches Verfahren passt, klären wir mit Ihrer IT.
Brauchen wir eine Betriebsvereinbarung?
Sobald Entnahmen personenbezogen ausgewertet werden, ist der Betriebsrat einzubinden. Das ist Routine und kein Hindernis – viele Betriebe werten bewusst nur auf Kostenstellen- oder Abteilungsebene aus. Wir sprechen den Punkt früh an, damit er das Projekt nicht am Ende aufhält.
Was passiert bei Stromausfall oder Störung?
Die Fächer lassen sich mechanisch öffnen, die Arbeit steht also nicht still. Entnahmen werden nachgetragen, sobald das System wieder läuft.
Nächster Schritt

Ausgabeautomat für Ihren Betrieb prüfen

Am schnellsten geht es mit dem Konfigurator: acht Schritte, danach haben wir eine belastbare Vorstellung von Sortiment, Größe und Standort. Lieber direkt sprechen? Dann schreiben Sie uns, welche Artikel Ihnen im Alltag Arbeit machen.

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